Kindermotorräder – Darauf sollte man achten

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Kinder empfinden eine besondere Faszination für Autos, Motorräder und alles was einen Motor hat. Bis sie auf die echten Maschinen steigen, müssen sie aber noch auf ihren 18. Geburtstag warten. Bis dahin können die Kleinen sich mit den beliebten Kindermotorrädern vergnügen. Auf den sicheren Zweirädern düsen sie durch die Straßen und erleben unvergessliche Momente. Natürlich liegt die Wahl des passenden Motorrads aber nicht bei den eigentlichen Fahrern, sondern bei den Eltern, Verwandten oder Bekannten. Wer ein Kindermotorrad verschenkt, schenkt eine besondere Zeit und wird die Kinderaugen zum Strahlen bringen. Es gibt zahlreiche verschiedene Kindermotorräder, die sich untereinander teils sehr stark unterscheiden. Um spätere Enttäuschungen zu vermeiden ist es wichtig, sich mit den Gefährten auseinanderzusetzen und auf so manche Details zu achten.

Im Folgenden werden die Kinder-Motorräder genau unter die Lupe genommen, damit jeder schnell zum absoluten Experten für die schicken Gefährte werden kann. Zunächst einmal sind die Vorteile der kleinen Motorräder zu nennen.

Kurzübersicht Kindermotorrad

  • Sicheres Fahrvergnügen für Kinder
  • Kindermotorräder als ganz besonderes Geschenk
  • Mobilität für die Kleinsten
  • Fahren auch ohne Vorkenntnisse auf anderen Gefährten
  • Spielen an der frischen Luft
  • Sammeln von ersten motorisierten Erfahrungen
  • Unvergessliche Abenteuer für die Kinder

Ein Kindermotorrad kann sich in der Nachbarschaft also wirklich sehen lassen und wird garantiert auf neidische Blicke der Spielkameraden treffen. Doch während sich die Kinder vorfreudig zurücklehnen können, sind von den Erwachsenen so manche Entscheidungen über das Motorrad zu treffen. Dazu gibt es allerhand zu beachten.

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Worauf sollte man beim Kauf eines Kindermotorrads achten?

Die Reichweite eines Motorrad für Kinder ist entscheident

Das besondere an Kindermotorrädern ist eben auch, dass sich die Fahrzeuge ganz ohne Muskelkraft bewegen lassen. So gleiten die Kleinen bequem über die Straßen und müssen sich dabei kein bisschen Anstrengen. Die Gemütlichkeit hat aber einen Preis: Den Energieverbrauch beziehungsweise eine begrenzte Reichweite.

Wie lange mit dem Kindermotorrad gespielt werden kann bis der Akku schlapp macht, hängt von verschiedenen Faktoren aber vor allem auch von dem Modell ab. Es gibt Kindermotorräder, bei denen bei optimalen Bedingungen nur bis zu 40 Minuten gespielt werden kann, bis der nächste Ladezyklus ansteht. Andere Modelle versprechen jedoch sogar bis zu 2 Stunden Spielspaß. Dass ein Modell auch darüber hinausgeht ist eher die Ausnahme. Vor dem Kauf gilt es also unbedingt darauf zu achten, dass sich die maximal mögliche Laufzeit mit den Spielgewohnheiten des Kindes deckt, damit nicht genau dann aufgehört werden muss, wenn es gerade am schönsten ist.

Elektro oder Verbrenner?

Kindermotorrad - die elektrische Variante für die Kleinen

Kindermotorrad – die elektrische Variante für die Kleinen

Neben der puren Laufzeit der Kindermotorräder, spielt auch der Akku eine große Rolle. Heutzutage sind fast alle Modelle für kleinere Kinder elektrisch betrieben. Nur sehr selten kommen noch Tanks mit Benzinverbrauch bei Kindern unter 5-8 Jahren zum Einsatz. Bei den gängigen elektrischen Modellen ist für einen Ladegang nicht selten mit einer Zeit von bis zu 8 oder sogar 9 Stunden zu rechnen. Zeit, die immer eingeplant werden muss. Dabei gilt grundsätzlich: Je höher die maximale Laufzeit, desto länger dauert auch ein Ladezyklus. Am Ende kann es sich also lohnen, ein paar Stunden mehr Zeit für das Laden zu opfern, wenn dafür länger gefahren werden kann.

Sollte das Kindermotorrad doch über klassischen Brennstoff betrieben werden, gelten natürlich andere Maßstäbe. Bei diesen Modellen spart man sich die Aufladung und kann fahren bis der Tank leer ist. Bis dahin, können sehr viele Kilometer ins Land ziehen. Der Verbrauch der Motorräder ist so gering, dass man eine grob überschlagene Rechnung von 2 Liter auf 100 Kilometer ansetzen kann. Kindermotorräder mit Brennstoffantrieb sind jedoch keineswegs mit den elektrischen Pendants zu vergleichen. Bei Letzteren handelt es sich um eher gediegenes Spielzeug, während bei den Verbrennern deutlich mehr Action und hohe Geschwindigkeiten mitfahren.

Stabilität

Trotz all dem Fahrvergnügen ist das wichtigste an Kindermotorrädern, dass die kleinen Schützlinge sicher unterwegs sind. In Deutschland sind die aller meisten Motorräder mit den höchsten Sicherheitsstandards ausgestattet. Dennoch gibt es in Sachen Stabilität ein paar wichtige Details zu beachten. Schließlich möchte man natürlich auch, dass das Gefährt eine möglichst lange Lebenserwartung mit sich bringt.

Zunächst sollte man einen Blick auf die Materialien werfen. Für optimale Stabilität sind feste Kunststoffe oder gar Metalle gefragt. Doch auch Aspekte wie Federung und Reifenprofil sind für eine sichere Balance unabdingbar. Wenn das Motorrad über eine echte Federung verfügt – die nicht nur der realistischen Optik dient – lassen sich auch unebenere Strecken sicher meistern und versetzen den kleinen Fahrer nicht ins extreme Schaukeln. Auch die Reifen sollten so manchen Widrigkeiten standhalten können. Selbst wenn damit nur auf dem Asphalt gefahren wird, begegnet man auf den Straßen vielen kleinen Hindernissen wie Kieselsteinen oder Streumitteln im Winter und Frühjahr.

Elektrische Motorräder für kleinere Kinder verfügen Teils auch über zwei zusätzliche Stützräder, die das gewisse Extra an Stabilität verleihen sollen.

Das maximale Gewicht fürs Kindermotorrad

Damit dem Fahrspaß nichts im Wege steht, müssen die kleinen Fahrer unter dem zulässigen Maximalgewicht für das Kindermotorrad liegen. Dieses variiert jedoch stark und kein Alter beziehungsweise Körpergewicht wird ausgeschlossen. Je nach Modell liegt das gängige maximale Gewicht für Kinder zwischen 3 und 5 Jahren bei um die 25 Kilogramm. Gelegentlich erreichen elektrische Motorräder für diese Altersklasse auch eine Tragkraft von bis zu 35 Kilogramm.

Wird die typische Gewichtsklasse für bis zu 8 Jährige überschritten, sinkt das Angebot an elektrischen Kindermotorrädern. Dafür werden Verbrenner interessanter. Bei diesen sind dem maximalen Gewicht nahezu keine Grenzen gesetzt. Meistens beträgt es um die 60 Kilogramm, weshalb eine Fahrt für Kinder gänzlich problemlos sein sollte.

Bremsen

Sicherheit ist das oberste Gebot. Ganz besonders dann, wenn die eigenen Schützlinge motorisiert durch die Gegend ziehen. Bei Fahrten mit Kindermotorrädern sind die Bremsen deshalb ein besonders wichtiger Aspekt, um sicheren Fahrspaß zu gewährleisten.

Aufgrund der langsamen Höchstgeschwindigkeiten der elektrischen Kindermotorräder, stellen die Bremsen hier in der Regel kein Problem dar. Sie sind buchstäblich kinderleicht zu betätigen und bremsen das Gefährt sehr schnell ab. Man sollte jedoch auch darauf achten, dass der Bremsvorgang nicht zu harsch einsetzt. Ansonsten droht ein Gleichgewichtsverlust. Am besten empfehlen sich sanfte Bremsen. Diese sind jedoch nicht minder effektiv.

Die Verbrenner der Kindermotorräder funktionieren auch in Sachen der Bremsen deutlich professioneller. Meistens kommen sie mit einer klassischen Scheibenbremse, wie sie auch an manchen Fahrrädern anzutreffen ist. Die geflochtenen Scheibenbremsen stehen für eine recht drastische Verzögerung, welche für höhere Geschwindigkeiten aber durchaus sinnig ist.

Maximale Geschwindigkeit von Kindermotorrädern

Einer der wichtigsten Punkte, die es vor dem Kauf von Kindermotorrädern zu beachten gilt, ist der der maximalen Geschwindigkeit. Natürlich gibt es für viele Kinder kein „zu schnell“, dennoch sollte man als Verantwortlicher ein maßvolles Auge auf das Tempo des kleinen Gefährts haben.

Dazu sollte man sich zunächst überlegen, welche Geschwindigkeiten man dem Kind zu traut und welches Tempo der Altersklasse angemessen ist. Auch sind die Angaben des Herstellers bezüglich der empfohlenen Altersklasse ein maßgeblicher Aspekt zur Festlegung der Geschwindigkeit beziehungsweise bei der Wahl des entsprechenden Kindermotorrads.

Während kleine Kinder von 3 bis 6 oder 8 Jahren mit den elektrischen Motorrädern definitiv besser beraten sind, kann sich danach auch an die Brennstoff betriebenen Modelle gewagt werden. Die Unterschiede der Geschwindigkeiten sind dabei gewaltig.

Elektro Kindermotorräder

Elektrische Kindermotorräder verfügen in der Regel über eine maximal mögliche Geschwindigkeit von rund 4 Km/h. Doch sogar dieses Tempo lässt sich noch weiter drosseln. So gibt es auch Kindermotorräder die über die 3 Km/h nicht hinauswachsen. In die andere Richtung, in die von 5-6 Km/h, geht es bei elektrischen Motorrädern für Kinder in der Regel selten. Natürlich klingen solche Geschwindigkeiten beim ersten Eindruck nach sehr wenig, man muss jedoch beachten, dass es für sehr kleine verspielte Kinder absolut ausreichend ist. Der Weg ist das Ziel und Fahrspaß und Abenteuer werden auch bei solchen Geschwindigkeiten erlebt.

Verbrenner / Benzin Kindermotorräder

Ganz anders sieht es bei den Verbrennern aus. Sprit betriebene Kinder Motorräder können Geschwindigkeiten von bis zu 45 Km/h erreichen. Ein immens hoher Wert, der Vorsicht und Reife erfordert. Zwar ist es theoretisch möglich auch einen 5-Jährigen auf ein solches Modell zu setzen, dennoch sollte man gründlich überlegen, ob dieser mit solchen Geschwindigkeiten unterwegs sein sollte. 45 Km/h stellen aber nur das mögliche Maximum dar. Natürlich gibt es auch hierbei Abstufungen und Drosselungen und man kann auch Modelle die lediglich 15 Kilometer auf die Piste bringen erwerben. Dazwischen sind im Wesentlichen alle Geschwindigkeiten vertreten.

Welche Sicherheitsmaßnahmen sollten getroffen werden?

Kindermotorräder - Sicherheit mit Schutzausrüstung

Kindermotorräder – Sicherheit mit Schutzausrüstung

Grundsätzlich gilt: Ein Helm muss immer getragen werden und je höher die Geschwindigkeit wird, desto intensiver müssen die Sicherheitsvorkehrungen werden. Neben den klassischen einfachen Fahrradhelmen empfehlen sich bei größeren Geschwindigkeiten professionellere Motorradhelme. Knie- und Ellenbogenschützer sollten auch bei den langsamsten Modellen zur Voraussetzung für den Fahrspaß werden.

Bei schnellen Kindermotorrädern ist ein polsternder Schutzanzug ratsam. Wie bereits erwähnt, erreichen einige Modelle Höchstgeschwindigkeiten von fast 50 Stundenkilometer. Bei einem solchen Tempo ist ein Sturz immer bedrohlich und die Gefahr sollte durch spezielle Schutzkleidung möglichst gering gehalten werden.

Neben den Sicherheitsvorkehrungen wie Kleidung und Helmen, sind auch soziale Maßnahmen wichtig. So sollten Kinder nur unter Aufsicht eines Erwachsenen Fahrabenteuer starten. Außerdem ist eine kritische Selbstreflexion des eigenen Könnens wichtig. Bei Kindern ist das leichter gesagt als getan. Es macht die Kindheit aus sich selbst zu überschätzen, doch werden dadurch so manche Gefahren nicht richtig oder erst zu spät erkannt. Die Aufsichtspersonen sind deshalb immer darauf angewiesen einen strengen Blick auf das Fahrverhalten des Kindes zu werfen.

Ab welchem Alter empfiehlt sich welches Modell?

Kindermotorräder gibt es grundsätzlich für jede Altersgruppe. Der Wechsel zum „echten“ Motorrad kann also sehr fliegend sein. Bis dahin gibt es verschiedene Abstufungen davon, welches Modell für welche Altersgruppe geeignet ist. Kleinkinder unter 3 Lebensjahren sollten aus Sicherheitsgründen ausgeklammert werden. Diese wären aber ohnehin zu jung dafür, um an den Kindermotorrädern richtige Freude zu empfinden.

Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren empfehlen sich einfache elektrische Kindermotorräder. Diese sind leicht in der Handhabe, unkompliziert und gänzlich ungefährlich. Mit steigenden motorischen Fähigkeiten und wachsendem Verständnis und Können, kann ab 7-8 Jahren auf Verbrenner umgesattelt werden. Zunächst sollten es aber Modelle sein, die nicht die höchsten Geschwindigkeiten erreichen können. Von da an, lassen sich die Motorräder beliebig der nächsten Altersstufe anpassen. Konkret bedeutet das, dass sie schneller, aber auch anspruchsvoller und komplizierter werden.

Der rechtliche Rahmen für das Kindermotorrad

Kindermotorräder sind nicht für die Straße zugelassen. Das bedeutet, dass sie nur auf Privatgelände gefahren werden dürfen. Parkanlagen, Spielplätze, Parkplätze oder Garagen sind für die kleinen Motorräder ebenfalls tabu. Dafür gibt es jedoch Möglichkeiten, mit den Fahrzeugen auf Teststrecken zu fahren. In vielen Regionen gibt es diese auch speziell für Kinder.

Fazit Kindermotorräder

Kindermotorräder gibt es für jede Altersklasse, weshalb sie zum ständigen Begleiter einer glücklichen Kindheit werden können. Dabei könnten die verschiedenen Modelle kaum unterschiedlicher sein. Während manche der kleinen Gefährte nur 3 Km/h fahren, erreichen andere mehr als das zehnfache. Auch darum ist es so wichtig, sich vor dem Kauf genau zu überlegen, welche Vorstellungen man von dem Modell der Wahl hat und sich mit Aspekten der Sicherheit auseinanderzusetzen. Um die kleinen Fahrer zu schützen, braucht es besondere Maßnahmen. Doch hat man sein Wunschmodell gefunden, stehen unvergesslichen Stunden voller Fahrspaß nichts mehr im Wege. Mit Kindermotorrädern haben auch die Kleinsten eine wunderbare Möglichkeit sich motorisiert fortzubewegen.

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