Pikler Dreieck – pädagogisch wertvolles Holzspielzeug

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Kinder müssen sich bewegen, wozu Spielen, Toben und Klettern gehören. Allerdings was für uns nur nach einem lustigen Spiel aussieht, ist für Kinder weitaus mehr. Diese lernen dabei die Koordination und sich zusätzlich seitwärts zu bewegen. Da können bestimmte Spielgeräte sehr hilfreich sein, wozu das Pikler Dreieck nach Emmi Pikler gehört.

Was ist ein Pikler Dreieck?

Das Pikler Dreieck ist ein Klettergerüst, wo die Kinder selbstständig die Koordination lernen. Besser bekannt ist dieses Spielgerät auch unter dem Namen Dreieckständer. Der Name Pikler Dreieck ist somit genauso treffend, wobei der Name Pikler von der Erfinderin dieses Gerätes stammt. Dabei lernen die Kinder auch ihre motorischen Fähigkeiten besser einzusetzen, was häufig vollkommen ohne die Hilfe der Eltern geht. Sollte ein Kind noch ein Defizit an den motorischen Fähigkeiten haben, so kann es diese so ganz einfach erlernen.

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Ab welchem Alter kann das Pikler Dreieck eingesetzt werden?

Ein bestimmtes Mindestalter gibt es eigentlich nicht. Sollte das Kind schon krabbeln und sich überall hochziehen, dann kann ein Pikler Dreieck eingesetzt werden. Falls dieses Alter verpasst wurde, ist das auch nicht weiter schlimm. Selbst wenn das Kind schon laufen kann, ist das Pikler Dreieck noch wichtig. Alles was die lieben Kleinen bis dahin noch nicht können, kann jetzt noch nachgeholt werden. Daher ist das Pikler Dreieck nicht direkt an ein Mindestalter gebunden, doch je früher umso besser für das Kind.

Bis zu welchem Alter, also wie lange spielen Kinder daran?

In der Regel spielen Kinder bis zum vierten Lebensjahr an diesem Klettergerät, doch es gibt Möglichkeiten, wodurch das selbst bis zum sechsten Lebensjahr möglich ist. Hierzu können andere Geräte kombiniert werden, wodurch dann ein Alter von ca. 4 Jahren erreicht werden kann. Ganz ohne Zubehör und andere Geräte, spielen die Kinder bis ca. 3 Jahre mit dem Pikler Dreieck. Wenn dann noch auf den Klettergerät wie auf einem Pferd geritten werden kann dann interessieren sich die Kinder bis zum 6. Lebensjahr.

Welche Größe für welches Alter geeignet?

Ein Klettergerüst gibt es schon ab Mini für die allerkleinsten und bis hin zu XL. Sicherlich ist diese Antwort noch nicht hilfreich, wobei die Höhe hier entscheidend ist. Wer sich für Mini entscheidet, wird schnell feststellen, dass dieses Pikler Dreieck nicht sehr lange hält. Sprich kleine Kinder wachsen sehr schnell, was auch das Spielen betrifft. Hier wird dann direkt eine andere Größe fällig, was sich dann jeder ersparen kann. Empfohlen wird daher ein Kletterdreieck von mittlerer Größe. Dieses Klettergerät hat dann die Maße von ungefähr 70 bis 75 cm. Hierbei ist natürlich die Höhe gemeint, wobei das kleinere Pikler Dreieck dann eine Höhe von ca. 53 cm hat.

Wer sich für dieses kleinere Gerät entscheidet, sollte darauf achten, noch Platz für das größere Gerät zu haben. Ansonsten lieber gleich die empfohlene Höhe von ca., 70 bis 75 cm kaufen. So haben selbst die Kleinsten schon ihren Spaß, denn diese können sich mit der Höhe schnell arrangieren.

Die nächste Größe bzw. Höhe wäre ca. 88 cm, wobei hier die Kleinsten nicht gut spielen können. Durch diese Höhe kann keine Rutsche angebracht werden, wo die Kleinen dann mit dem Kopf voran herunterrutschen können. Ebenfalls ist das Pikler Dreieck in dieser Höhe einfach für die kleinen Kinder noch zu gefährlich, da hier eine erhöhte Verletzungsgefahr bestehen würde. Daher sollte das XL Klettergerät erst für Kinder ab zwei Jahren genutzt werden, denn hier ist die Höhe schon fast egal. In diesem Alter können die Kinder schon ganz gemütlich von einer Seite zur anderen Klettern. Wichtig ist daher die Höhe, damit die Kinder dann auch wirklich gefahrlos ihre Fertigkeiten trainieren und zusätzlich spielen können. Selbstverständlich sollte immer eine Aufsichtsperson anwesend sein, um schlimmeres zu vermeiden.

Welche Fehler sollten beim Einsatz vermieden werden?

Der Fehler wäre ein zu gr0ßes Klettergerüst zu kaufen, damit die Kinder hier ohne Gefahr spielen können. Ebenso sollte immer eine Aufsichtsperson beim Spielen und Toben dabei sein, da ansonsten doch eine Verletzungsgefahr bestehen könnte. Selbst die Allerkleinsten könnten sich an den Sprossen verletzen, wenn diese das Bein um eine der Sprosse legen. Natürlich weiß das eigentlich jeder, doch manchmal werden Kleinigkeiten immer wieder vergessen. Ein Kind könnte beim Klettern abrutschen und sich dadurch doch erheblich verletzen. Daher ist eine Aufsichtsperson hier dringend notwendig, damit die Kleinen sich immer sicher fühlen und nichts geschehen kann. Ebenso sollten die Sprosse rutschfest sein, selbst die die lieben Kleinen mal ohne Schuhe klettern.

Damit aber niemand ständig in unmittelbarer Nähe der Kleinen sitzen muss, sollte das Piker Dreieck immer dem Alter und der Größe entsprechend gekauft werden. Wenn das mittlere Model gewählt wird, sollte auf jeden Fall die erste Zeit jemand in der Nähe sein. Ebenso wichtig ist, nicht ständig das Kind abzulenken. Nicht alles was für uns gefährlich aussieht, ist es dann für das Kind. Solange dies nicht mit dem Kopf nach unten fällt, ist die Welt in Ordnung. Kleiner Fehltritte kann das Kind selbst ausgleichen, wodurch die Sturzgefahr ausbleibt. Deshalb ist Aufsicht gut, doch ohne dabei ständig gleich Hilferufe loszulassen. Das ist schwer, doch möglich. Am besten daher die passende Größe auswählen, damit die Aufsicht von etwas weiterer Entfernung geschehen kann. Ein kleines Klettergerät ist allerdings schnell uninteressant für das Kind, wodurch die mittlere Größe selbst für die Kleinsten empfohlen wird.

Abgrenzung Pikler Dreieck, Kletterbogen, Bogenleiter oder Schaukeltreppe

Beim Kletterbogen werden wiederum andere motorische Fähigkeiten vom Kind verlangt, wobei dieser Kletterbogen sich schon für Babys lohnt. Durch die gebogene Form, kann das Baby ganz bequem unter dem Bogen liegen. Wenn dann noch Spielzeuge an die Sprossen gebunden werden, hat das Baby hier schon ein wunderschönes Spielerlebnis. Ein weiterer Vorteil, durch die Rundung kann das Kind den Bogen nicht einfach überklettern. Hierfür muss es sich schon auf den Bauch legen, was dann durch ein zusätzliches Brett geht. Somit werden sowohl das Pikler Dreieck wie auch der Kletterbogen empfohlen, denn hier werden bei beiden Spielgeräten die motorischen Fähigkeiten trainiert.

Die Bogenleiter oder auch Schaukeltreppe sind zwei weitere Bezeichnungen für den Kletterbogen, wobei der Kletterbogen umgedreht werden kann. So entsteht eine wunderschöne Wippe, wo sich das Baby bestimmt wohlfühlen wird. Hierfür gibt es spezielles Zubehör, wie zum Beispiel eine Matratze. Natürlich sollen die lieben Kleinen kuschelig und bequem liegen, was so dann möglich ist. Ebenso gibt es für den Kletterbogen Zubehör, wie Treppen die angelegt werden können. Ein Spielzeug mit vielen Möglichkeiten, das es den Kletterbogen ebenfalls von Pikler gibt.

Günstige Alternativen

Diese gibt es garantiert, wobei hier immer auf die Qualität geachtet werden sollte. Ebenso ist das Material entscheidend, wodurch sich dann günstige Alternativen als nicht wirklich gut herausstellen können. Einige Modelle sind sogar aus Plastik, was dann doch nicht schön ist. Kinder lieben das Tastgefühl von Holz, wodurch die günstigen Alternativen eher nicht zu empfehlen sind. Hier sollte nicht unbedingt auf den Preis geachtet werden, sondern wie die Qualität ist.

Die Verarbeitung ist ebenfalls sehr wichtig, gerade wenn das Klettergerüst aus Holz ist. Wenn das Holz nicht gut verarbeitet wurde, dann könnten Splitter die Hände des Kindes verletzen. Doch es gibt günstigere Alternativen zum Pikler Dreieck, wobei zwei Kletterdreiecke überzeugen konnten. Das eine Klettergerät kostet ca. 165 Euro und ist von der Firma Hechtl und das andere Kletterdreieck ist von der Firma Klettermax und kostet ungefähr 200 Euro. Die Größe ist jeweils zwischen 60 und 70 cm Höhe, was dann für die Kinder schon optimal ist.

Folgegeräte und Zubehör

Natürlich sollten Folgegeräte gekauft werden, wobei es hier Empfehlungen gibt. Diese sind nach dem jeweiligen Können und Alter des Kindes gestaffelt, damit es hier nicht zu Fehlern kommt.

Wenn das Kind im Krabbelalter ist, sollte hier ein erst einmal das mittelgroße Kletterdreieck gekauft werden.

Etwas später kann dann eine eingehängte Rutsche, wobei diese niedrig ausfallen sollte.

Sobald das Kind das Laufalter erreicht hat, kann dann eine niedrige Hühnerleiter folgen. Diese wird einfach eingehängt und bringt viel Spaß.

Ebenfalls ab dem Laufalter kann zusätzlich noch eine Sprossenwand folgen. Diese kann mit anderen Geräten super kombiniert werden.

Ab dem dritten Geburtstag kann dann ein Sprossenbaum oder Affensteg gekauft werden. Durch dieses Zubehör oder auch Folgegeräte bleibt das Klettergerät lange interessant.

Zubehör und Alternativen

Kurze Bau DIY Anleitung

Falls jemand vorhat sich so ein Pikler Dreieck bauen zu lassen, sollten einige Fragen geklärt worden sein. Soll das Klettergerüst klappbar sein, oder doch lieber mit einem verstellbaren Winkel. Hier geht die Empfehlung davon aus, falls das Klettergerät mit verstellbarem Winkel sein soll, ob hier nicht besser gleich mehrere Winkel viel praktischer wären. Ebenfalls die Höhe der Stufen muss genau geplant werden, wobei hier die erste Stufe gemeint ist. Durch diese Stufe kann in das Gerät eingestiegen werden und sollten daher doch einige wichtige Punkte erfüllen.

Wie hoch sollte das Gerät sein. Hier ist die Gesamthöhe gemeint. Die Empfehlung geht dahin, dass eine Gesamthöhe von ungefähr 70 cm optimal ist.

Vorsicht bei den Abständen zwischen den Sprossen. Sind diese Abstände zu groß, dann kann sich das Kind mit dem Kopf zwischen den Sprossen doch erheblich verletzen. Hier wird von der Pikler-Gesellschaft ein Abstand von 12,5 cm zwischen den Sprossen empfohlen.

Wie lang sollten die Sprossen sein? Genau hier könnten Fehler geschehen, gerade wenn das Kletterdreieck nicht klappbar ist. Daher sollte hier eines beachtet werden, damit das Spielgerät nachher auch durch die Tür passt. Deshalb lieber nochmal die Tür ausmessen, damit da nichts schiefgeht. Ansonsten ist dies kein größeres Problem, das das Klettergerüst ja zusammengeklappt werden kann.

Die Holzart und eine Lackierung, wobei gerade bei der Lackierung einmal nicht auf kunterbunt gesetzt werden sollte. Besser nur eine Farbe auswählen, damit das Kind durch die bunten Farben nicht abgelenkt wird.

Hierbei handelt es sich nur um eine grobe Anleitung, wobei es noch sehr gute Anleitungen kostenlos im Internet gibt. Dort gibt es dann noch die perfekten Maße, damit dann das Klettergerät nachher allen Sicherheisanforderungen entspricht. Das ist immer wichtig, damit das Kind einfach nur Spielen und Klettern kann. Lernen wird hier dann selbstverständlich, gerade was die Koordination betrifft.

Folgende zwei Videos sollten weiter helfen:

Sollte das Pikler Dreieck lieber übersprungen werden?

Das Klettergerüst ist erst für ältere Kinder

Das Klettergerüst ist erst für ältere Kinder

Hierüber gibt es keine eindeutige Meinung, wobei so ein Klettergerüst bzw. ein Kletterbogen selbstverständlich auch sinnvoll ist. Allerdings stehen auf vielen Spielplätzen solche Spielgeräte, wobei diese natürlich einige Nummern größer als zu Hause sind. Wenn das Kind aber schon an einem Pikler Dreieck geübt hat, wird es auf einem Kletterbogen noch mehr Spaß haben. Gerade wenn es um das Umklettern geht, besteht hier schon einige Übung. Gerade da das Kind sich hier auf den Bauch legen muss, um dann auf die andere Seite zu kommen. Das kann auch abhängig vom Alter sein, gerade wenn das Klettergerät etwas größer ausfällt.

Dinge die vermieden werden sollten

Natürlich wollen Eltern ihren Kindern immer helfen, doch einiges muss das Kind ganz selbstständig erlernen. Daher sollten für das Pikler Dreieck keine Aufgaben gestellt werden. Gerade wenn dann diese Aufgaben zu schwer sind, könnte das Kind sich verletzen oder die Lust am Klettern verlieren. Lernen können die Kinder hier ganz automatisch, wobei der Spaßfaktor entscheidend ist. Kinder wissen von ganz alleine, wie diese hier weiter machen wollen.

Schlussfolgerung

Das Pikler-Dreieck nach Emmi Pikler hat einen sehr hohen pädagogischen wert. Es ist vor allem die eigenständige motorische Entwicklung, die durch dieses Spielgerät gefördert wird. Diese Kletterdreiecke sind nicht nur in Privathaushalten, sondern auch in Kindertagesstätten zu finden. Mit ihnen spielende Kinder können sich auf dem Kletterdreieck frei bewegen und gleichzeitig ihren Körper und ihre Bewegungsabläufe intensiv kennen lernen. Dieses Spielgerät ist nach Ansicht von vielen Expteten ein sehr gutes Beispiel für das freie Spiel der Kinder zu Hause und in Kindertagesstätten.

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