Sicherheitstipps für Babys und kleine Kinder – was auf dem Fußboden gefährlich ist

Wenn sich Nachwuchs angekündigt hat, gibt es viele Dinge zu beachten. Zuerst einmal muss die Baby-Erstausstattung organisiert werden. Für das erste Jahr zuhause, in dem Babys Krabbeln und manche sogar Laufen lernen, ist aber auch die Sicherheit ein zentraler Punkt. Worauf sollten Eltern am besten achten? Sicherheitstipps für kleine Kinder – was auf dem Fußboden gefährlich ist.

Die erste Zeit mit Baby ist wunderschön, aber meist auch sehr anstrengend. Daher ist es sehr wichtig, dass man schön möglichst viel vorbereitet, wenn es nach der Entbindung nach Hause geht. Sicherheitsbedenken sollten die schöne Zeit mit dem Nachwuchs nicht unnötig überschatten. Aus diesem Grund ist es am besten, wenn man dafür schon alles gut eingerichtet hat.

Tipps für das erste Baby – auch an die Eltern denken

Falls es sich um das erste Kind handelt, ist die Aufregung meist besonders groß. Alles ist neu, alle sind freudig-nervös – und häufig hilft die ganze Familie bei der Vorbereitung. Vor allem gibt es oft reichlich Geschenke, darunter viele Kuscheltiere, Spielzeug, Babykleidung usw.

Doch sollten die Eltern auch an sich denken. Weil die ersten Monate mit Kind meist voller Freude, aber auch ohne ausreichend Schlaf ablaufen, ist Ruhe und Erholung ebenfalls wichtig. Hier kann es zum Beispiel sinnvoll sein, dass die Eltern sich beim Schlafen abwechseln und getrennte Schlafzimmer mehr Sinn machen, wie auf diesem Familien-Blog erklärt wird.

Sicherheitstipps für Babys in der Wohnung

Auch die sichere Einrichtung für das erste Jahr mit Baby sollte nicht unterschätzt werden. Viele Eltern machen es sich für die kleine Familie sehr schön und gemütlich, aber wir sollten auch daran denken, dass nirgends Gefahren lauern. Besonders gilt das für die Zeit, in der das Baby anfängt zu krabbeln. Und manche starten damit schon sehr früh. Es gibt einige bekannte Gefahrenquellen, aber auch weitere Punkte, die nicht so oft genannt werden.

Gefahr durch Steckdosen

Eine massive Bedrohung geht von ungesicherten Steckdosen aus. Leider neigen die Kleinen dazu, daran herumfummeln zu wollen. Das sollte aber niemals passieren, besonders nicht mit spitzen Gegenständen. Deshalb müssen Eltern alle Dosen in Kinderreichweite sichern.

Treppen als Gefahrenquelle

Natürlich kann es auch sehr gefährlich sein, wenn ein kleines Kind eine Treppe hinunterstürzt. Besonders bei mehrere Stufen kann sich ein Baby dabei ernsthaft verletzt. Hier sollten Eltern mit einer Kindertür o.Ä. vorsorgen.

Scharfe Kanten, Spitzen, Glas etc.

Darüber hinaus sollte der Bereich, in dem sich das Kleinkind aufhält auf scharfe und spitze Kanten oder Ecken hin untersucht werden. Gibt es etwas, das in Kopfhöhe eine Stoßgefahr darstellt? Ist kürzlich ein Glas oder eine Vase heruntergefallen, von der noch Splitter herumliegen? Hier ist besondere Vorsicht geboten.

Gefahr durch kleine Gegenstände

Generell sollten auf dem Boden möglichst keine kleinen Gegenstände herumliegen, die von Babys oder Kleinkindern verschluckt werden könnten. Wenn es sich um ein kleines Stückchen Papier handelt, muss man sich noch keine großen Sorgen machen. Harte Gegenstände wie Münzen können schon problematischer sein und besonders Batterien sind sehr gefährlich, weil sie im Körper aufgehen können.

Schubladen mit gefährlichen Dingen

Nicht zuletzt sollte geprüft werden, ob es Schubladen gibt, die von Kleinkindern geöffnet werden können. Schon unter einem Jahr starten manche kleinen Entdecker damit, alles Mögliche zu öffnen. Darin sollten sich entsprechend keine gefährlichen Gegenstände befinden. Spitze, scharfe Dinge gehören dazu, aber auch Schmuck etc. kann beim Verschlucken eine Gefahr darstellen.

Sicherheitstipps für Babys und kleine Kinder – Fazit

Es gibt keinen Grund, sich unnötig verrückt zu machen. Ärzte in der Notaufnahme berichten immer wieder, welch verrückte Dinge kleine Kinder schon verschluckt haben, ohne dass – Gott sei Dank – etwas Schlimmes passiert ist. Doch wir sollten unser Glück mit unseren Liebsten nicht unnötig herausfordern. Mit wenigen Handgriffen und zusätzlichem Zubehör ist die Wohnung schnell kindersicher gemacht.

Leider werden wir nie vermeiden können, dass sich unsere Liebsten auch einmal verletzen. Es gehört für die kleinen Entdecker schließlich dazu, dass einmal etwas schiefgeht. Häufig haben selbst Kleinkinder schon ein Gefühl dafür, was eventuell gefährlich sein könnte und prüfen mit dem Blick zu uns Eltern, was sie tun oder lassen sollten. Wer hier aufmerksam zuschaut, kann dem Kind bereits früh dabei helfen, eine eigene Sicherheit zu entwickeln.

Vermieden werden sollten lautes Geschimpfe, wenn etwas kaputt geht. Denn kleine Kinder wissen es häufig einfach nicht besser und sind dann doppelt verunsichert. Da ist es doch viel einfacher, wenn wir das Kinderzimmer und den Fußboden von Anfang an möglichst kindersicher gestalten.

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